Kurzbericht Deutsche Indoor Meisterschaft Nordhorn  vom 02.+03.12.2017

Donnerstag 30.11.2017

Gemeinsames Training von Ruedi und Philipp in der Burkertsmatt, Widen.

Bei Philipp Funktioniert alles einwandfrei. Ruedi beschädigt sein Modell und muss eine Nachtschicht einlegen.

Freitag 01.12.2017

Treffpunkt Burkertsmatt um 13.30 für die Abfahrt nach Nordhorn. Gem. Navi knapp 800km Ankunft gegen 20.30 Uhr

In der Schweiz gibt es keine Probleme, ab ca. 16.00 gibt es in Deutschland relativ viel verkehr, wir machen gegen 18.30 und ca. 2/3 der Strecke eine kurze Pause inkl. Einer Warmen Suppe aus der Raststätte.

Weiter geht’s, das Navi zeigt nun ca. 21.10 Ankunft in der Halle an.

In der Halle Angekommen besichtigen wir die Halle und begrüssen die vielen Angereisten Deutschen und Österreichische Kollegen. Um 21.30 müssen wir die Halle verlassen, der Hallenwart möchte abschliessen, wir bringen schnell noch unsere Modelle in die Garderobe. Dann Fahren wir zum Hotel und Checken ein. Vor dem Schlafen trinken wir natürlich unser obligate Bier vor dem Schlafen.

Samstag 2.12.2017

Wir Frühstücken im Hotel, wir sind die einzigen die schon so Früh wach sind (07.15)

Um 07.45 Fahren wir die 2 Km in die Halle, melden uns an und warten auf unsere Trainingsflüge. Die zeit vergeht schnell, schon bald ist Ruedi an der Reihe. Wir stellen fest es ist recht unruhig, flächenmässig gross aber die höhe ist nicht mit unserer Trainingshalle vergleichbar (ca. minus 2 Meter). Die vielen Markierungen und der helle Hallenboden irritieren uns, ein bisschen  mehr Farbe wäre ideal. Philipp zeigt einen soliden Flug, packt aber bewusst noch nicht alles aus. Bei der Humpty- Kombination mit den zwei ¾ Torqrollen ist es windig, bei der ersten Torqrolle muss mit viel gegen Quer gestoppt werden. Die zweite muss voll mit Quer geflogen werden damit es langsam rumgeht.

Am Nachmittag startet der Wettbewerb.

Ruedi ist als erstes dran, von den beiden Schweizern. Ruedi ist ein wenig nervös und verfliegt sich im liegenden Eye-catcher und wechselt die Drehrichtung nicht.

Philipp Startet mit der Startnummer 32, ein guter Flug mit ein wenig mehr Grundspeed findet Anklang, Rang 2 nach dem ersten Durchgang hinter Derk van der Vecht (NL).

Beim Zweiten Durchgang ist Philipp vor Ruedi dran. Der Versuch die Humpty- Kombination nach weiter links zu verschieben misslingt, sonst wieder sehr guter Flug (ohne die Punkteabzüge beim Humpty, sehr sehr nahe an der 1000er Wertung)

Der zweite Durchgang geht mit abstand an Marek Plichta (CZE) Ruedi lieget auf Rang 16.

Ab Abend findet das Pilotenessen in nahegelegenen Gasthof Statt. Nach dem Hauptgang findet die Rangverkündigung der Rookie Klasse statt.

Nach dem geglücktem Tag schliessen wir unsere Teambesprechung mit einem Heuschnaps ab. Ab ins Bett

Sonntag 03.12.2017

Um 08.00 wird die Unbekannte für die 10 besten ausgeteilt. Das Programm geht von Alpha bis Omega

Zuerst folgt der Dritte und entscheidende Durchgang. Nach den Flügen beginnen wir mit der Vorbereitung auf das Unbekannte. Ruedi wird Philipp die Figuren ansagen. Wir besprechen  zuerst den Text zur Ansage, Philipp lernt mit den Deutschen Kollegen das Unbekannte Auswendig. Die Rangliste ist immer noch nicht herausgekommen. Wir gehen das Unbekannte durch und Passen den Ansagetext ein zweites mal an.

Dann durch die Lautsprecheranlage die 10 Platzierten (als zweitletzter wird Philipp genannt, somit wird die Vorrunde als 2ter abgeschlossen, Überraschung bei Ruedi und Philipp)

Leider wird Philipp als zweiter Starter ausgelost, zeigt aber einen guten Flug. Die Figurenkombination mit der Randfigur ½ Quadrat mit 2/4 bei Ausflug und dann die Rollenkombination mit ¼, ½, ½, ½ , ¼  gegengleich, anschliessend ein halber Rollenkreis sprengt die länge der Halle. Marek gewinnt den ersten Durchgang der Unbekannten (als Letzter Pilot)

Der zweite Durchgang mit der gleichen unbekannten wird versetzt gestartet, kein Pilot steigert Sicht, der Durchgang wird von den Jungen Österreicher Andi Wildauer gewonnen.

In der Zeit bis zur Rangverkündung war dann Freies Fliegen angesagt. Ruedi übergab den Sender Philipp für neue Einstellungen der Gas-kurve (gem. Philipp das Wichtigste) Ausschläge und dazugehöriger EXPO wurden auch angepasst. Siehe da, es fliegt anders…

Bis zur Rangverkündung erscheinen keine Punkte. Es könnte aus Schweizer Sicht Platz 4 bis 2 Möglich sein.

Dann die Erlösung, Rang 2, endlich es hat International auf das Podest gereicht, was für ein Glücksgefühl.

Wie eng es wurde zeigen die Punkte

1.       Rang Derk Van der Vecht (NL) 2995,66 Punkte

2.       Rang Philipp Schürmann (SUI) 2965,90 Punkte

3.       Rang Marek Plichta (CZE) 2965.08 Punkte

4.       Andi Wildauer (AUT) 2953,95 Punkte

5.       Markus Zolitsch (DE) 2864,80 Punkte und somit Deutscher Meister

17. Rang Ruedi Gallati (SUI) 1433,50

Anschliessend war 800km Rückfahrt angesagt. Zuerst Tankfüllen und dann Autobahn, schon bald begann es zu Schneien. Die Strassen waren immer gut befahrbar. In Baden-Baden machten wir einen Kaffeehalt, wo wir nicht wirklich willkommen waren.

Um 00.10 waren wir wieder in Widen angekommen, wo wir uns wieder Aufteilen und nach Hause Fuhren.

Früher als wir uns das Ausgerechnet haben. (Ankunft gegen 27.00)  IMG 2634IMG 0020IMG 0019